08.08.2017

74 "junge Botschafter" in Deutschland zu Gast

Carl Duisberg Centren machen amerikanische Studenten und Berufstätige fit für ein Jahr in Deutschland

Köln. Seit Anfang August sind insgesamt 74 amerikanische Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige – einem Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses – in Deutschland. Zwei Monate lang absolvieren die „jungen Botschafter“ aus Übersee einen Sprachkurs bei den Carl Duisberg Centren in Köln, Radolfzell am Bodensee und Saarbrücken. Während dieser Zeit erleben die Gäste den Alltag in Gastfamilien.

"Als ich nach Köln kam, war ich überrascht, dass die Stadt so viele Parks hat. Ich komme aus New York und dort ist es nicht so grün wie hier", sagt Jason Ludwig. Der Amerikaner fühlt sich in seiner neuen Heimat auf Zeit sehr wohl: "Außerdem habe ich nicht damit gerechnet, dass die Stadt so alt ist. Ich habe Geschichte studiert und liebe historische Stätten und Artefakte. Das Römisch-Germanische Museum ist einer meiner Kölner Lieblingsplätze", so Ludwig. Ziel des Austauschprogramms ist neben der Völkerverständigung der Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Für die Gesamtorganisation ist die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Bonn verantwortlich.

34 der 74 Teilnehmer bleiben zunächst in Köln, 25 in Radolfzell am Bodensee und 15 in Saarbrücken. Die ersten Monate des Aufenthaltes dienen vor allem dem Spracherwerb und der Orientierung in Deutschland. Erfahrene Mitarbeiter der Carl Duisberg Centren betreuen die amerikanischen Gäste in dieser wichtigen Phase und zeigen ihnen, wie sie sich im deutschen Alltag zurechtfinden. Die im Deutschkurs vermittelten Sprachkenntnisse sollen den jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren helfen, sich auf den nachfolgenden mehrmonatigen Besuch einer deutschen Hochschule vorzubereiten. Im Anschluss daran durchlaufen sie von Februar bis Juni ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen. Zudem haben die Teilnehmer während ihres Aufenthaltes regelmäßig Kontakt zu Abgeordneten des Deutschen Bundestags.

"Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder die Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms zu begrüßen und sie auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten. Die jungen Erwachsenen aus den USA sind überaus interessierte und motivierte Deutschlerner. Sie pauken fleißig Grammatik und Wortschatz und zeigen in Projektarbeiten eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit landeskundlichen und politischen Themen zu Deutschland", sagt Helga Grabbe, Leiterin des Geschäftsbereichs Deutschkurse bei den Carl Duisberg Centren. "Einen wesentlichen Beitrag leisten übrigens unsere Gastfamilien, die die Teilnehmer dabei unterstützen, sich schnell in der deutschen Kultur zurechtzufinden", so Grabbe weiter.

Der Austausch wird seit 34 Jahren von den jeweiligen Parlamenten gefördert. Das Programm steht auch jungen Deutschen offen und dient so der Völkerverständigung und dem Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Interessierte können sich noch bis zum 15. September für die Ausreise im Sommer 2018 bewerben unter: www.usappp.de


Anhang

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