11.04.2017

Auslandsaufenthalte nach dem Abi

Abschalten, ausprobieren, Zukunft planen

Köln. Die Welt entdecken, andere Kulturen kennenlernen und erste Berufserfahrungen sammeln – diesen Traum erfüllen sich viele der Schulabgänger, die in Kürze ihren Abschluss in der Tasche haben werden. Eine solche Auszeit bietet Gelegenheit, den Kopf frei zu bekommen und die berufliche Zukunft entspannt anzugehen – auch schon für jüngere Abiturienten ab 17 Jahren. Janna Pressentin, Bildungsberaterin bei den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren, gibt Tipps für die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

Günstig weg
Work & Travel ermöglicht auch längere Reisen mit eingeschränkten finanziellen Mitteln. Verschiedene Länder vergeben sogenannte Working Holiday Visa an junge Menschen für Aufenthalte von bis zu einem Jahr. Währenddessen lässt sich die Reisekasse durch selbst gesuchte Jobs aufbessern. Besonders beliebte Ziele sind Kanada, Australien und Neuseeland. Arbeit findet sich vor allem in den Bereichen Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel und Landwirtschaft.

Hilfe leisten im Ausland
Dem Wunsch nach weltweitem Engagement kommen sogenannte Freiwilligendienste entgegen. Projekte von zwei bis zwölf Wochen Dauer gibt es im sozialen oder ökologischen Bereich und im Tierschutz. Für vom Bund geförderte und damit kostengünstige FSJ-Programme ist es für eine Ausreise in 2017 schon zu spät. Alternativen bei nicht geförderten, kleineren privaten Projekten aber gibt es viele: Ort und Projektart, Startdatum und Dauer sind hier frei wählbar.

Arbeitsalltag hautnah
Interessenten, die den Berufsalltag kennenlernen und gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten, planen am besten ein Praktikum im Ausland. Dies ist auch ohne fachliche Vorkenntnisse zu realisieren; das Mindestalter beträgt je nach Land 17 oder 18 Jahre. Die Arbeitsbereiche der weltweit möglichen Unternehmenspraktika reichen von Business, Marketing, Tourismus bis hin zu Human Resources. Die empfohlene Dauer liegt bei zwei bis sechs Monaten.

Schüleraustausch ganz entspannt
Weniger bekannt, aber empfehlenswert: ein High School Aufenthalt ohne Notenstress nach dem Abi – geeignet für alle, denen der enge Kontakt zu Land und Leuten und die Einbindung in einen strukturierten Tagesablauf besonders wichtig sind. Das Leben in einer Gastfamilie und der geregelte Schulalltag bieten genug Zeit, sich auf die weitere Zukunft vorzubereiten. Mit dem Abschluss in der Tasche lässt sich bei einem Schüleraustausch zudem Ausgefallenes mit Lieblingsfächern kombinieren. Die Schüler können auf diese Weise Bereiche wie etwa Business, Videoproduktion, Schreinern oder Design kennenlernen. Zur Auswahl stehen Programme in Neuseeland, Australien oder Kanada.

Auf Schnupperkurs in Nordamerika
Wen es in die USA oder nach Kanada zieht, hat dort die Möglichkeit, zusammen mit dem letzten Jahrgang eines privaten Internats das Post Graduate Year zu besuchen – eine Vorstufe des Studiums, die Schülern Gelegenheit gibt, auf anspruchsvollem Niveau verschiedenste Studienfächer und Fachgebiete wie etwa Psychologie, Fotografie, Design oder Wirtschaft kennenzulernen. Die Teilnehmer wohnen auf dem Schulcampus und können kulturelle und sportliche Angebote vor Ort nutzen.

Gut vorbereitet auf ein Studienfach
In England absolvieren deutsche Schulabgänger an einem privaten Internat gemeinsam mit Klassenkameraden aus aller Welt den sogenannten University Foundation Course. Programmteilnehmer bestimmen für das gesamte Schuljahr einen Fächerschwerpunkt, der über die Zusammensetzung der Kurse im ganzen Schuljahr entscheidet. Künftige Studenten bekommen so einen umfassenden ersten Eindruck von einem favorisierten Studienfach und bringen dabei ihr akademisches Englisch auf Vordermann. Wohnen können Sie für die Dauer eines Schuljahres je nach Alter entweder auf dem Schulcampus oder in einer Gastfamilie.

Stippvisite auf dem Unicampus
Abiturienten, die bereits über fortgeschrittene Englischkenntnisse verfügen und ihre berufliche Zukunft in Wirtschaft und Business Management sehen, können an einer kanadischen Universität ein fachliches Kurzstudium bis zu sechs Monaten absolvieren. Es schließt mit einem „Diploma in International Business Management“ ab und kann auch durch ein bis zu sechs Monate dauerndes Praktikum ergänzt werden.

Sattelfest in Englisch
Für das spätere Berufsleben sind für viele gute Sprachkenntnisse unerlässlich. Langzeitkurse ermöglichen neben systematischer Auffrischung der Fremdsprache deren direkte Erprobung im Alltag. Und wer am Ende des Aufenthalts eine Prüfung ablegt, kann ein international anerkanntes Sprachzertifikat, wie zum Beispiel IELTS oder TOEFL, mit nach Hause nehmen.

Weitere Infos gibt es unter: www.nach-dem-abi.com  oder bei den Carl Duisberg Centren, Janna Pressentin, Hansaring 49-51, 50670 Köln, Tel.: 0221/16 26-315, E-Mail: janna.pressentinpixel@pixelcdc.de

 


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Informationen

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