18.06.2013

Auslandsaufenthalte für unerfahrene Globetrotter

Eltern bevorzugen organisierten Einstieg in Work & Travel-Aufenthalte

Köln. Nach dem Abi wollen gerade im Jahr der doppelten Abiturjahrgänge in Hessen und Nordrhein-Westfalen viele junge Leute die Welt entdecken – sei es, um überfüllten Universitäten zu entgehen oder um die Wartezeit auf einen Studienplatz zu überbrücken. Work & Travel-Programme stehen hoch im Kurs. Für viele ist es der erste längere Auslandsaufenthalt ohne Familie – Eltern von noch nicht so erfahrenen Globetrottern bevorzugen daher für ihre Kinder einen organisierten Einstieg in den Auslandsaufenthalt.

Es liegt in der Natur der Work & Travel-Programme, dass es keine Garantien auf einen schnellen Job gibt und dass gerade der Einstieg erst einmal holprig sein kann. Je nach Jahreszeit sind viele junge Leute unterwegs und suchen in den Globetrotter-Hochburgen wie im australischen Sydney, im neuseeländischen Auckland oder im kanadischen Vancouver nach einer Beschäftigung. Den erfahrenen Globetrotter reizt die Möglichkeit, vor Ort spontan zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

Wer noch nicht so viel Reiseerfahrung hat, ist gerade zu Beginn seiner Auszeit mit der Vielfalt der Unwägbarkeiten überfordert. "Hier bieten sich Programme an, die mit einem Sprachkurs oder einem vermittelten Praktikum beginnen", so Julia Kirn, Expertin für Arbeitseinsätze und Praktika im Ausland bei den Carl Duisberg Centren. "Es ist sinnvoll, die Auslandszeit zum Beispiel mit einem Sprachkurs inklusive Freizeitprogramm am Nachmittag oder einem qualifizierten Praktikum ab einer Dauer von vier Wochen zu beginnen, bevor auf eigene Faust weiter organisiert wird – auch die Kombination von beidem ist möglich. Das Ganze sollte mit einem Hin- und Rückflugticket gekoppelt sein, dessen Rückflugdatum der Reisende kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr umbuchen kann. Um die Unterkunft kümmert sich der deutsche Veranstalter; empfohlen und von den meisten Teilnehmern bevorzugt wird die Gastfamilie. Die Partnerorganisation steht auf Wunsch schon am Flughafen vor Ort zur Abholung bereit."

Vom ersten Tag an steht dem Neuankömmling – zur Beruhigung aller Beteiligten - für Fragen ein Ansprechpartner zur Verfügung. Nach Ankunft im Zielland ist der frischgebackene Globetrotter so zunächst einige Monate gut untergebracht. Er lernt, sich in Kultur und Alltag des Ziellands zurechtzufinden und intensiviert die Sprachkenntnisse. Das Praktikum, das auch auf das Studium vorbereiten kann, vermittelt erste authentische Einblicke in die Arbeitswelt und endet mit einem Arbeitszeugnis, das sich später gut in der Bewerbungsmappe macht.
Während dieser durch den Veranstalter organisierten Zeit kann der junge Weltenbummler vor Ort entspannt die zweite, selbst organsierte Phase des Aufenthaltes vorbereiten: Wenn es danach mit „Work“ weitergehen soll, heißt es: Umhören, wo es einen Job geben könnte. Wenn danach „Travel“ auf dem Programm steht, können Reisebüros oder einheimische Freunde Tipps zu den besten Reiserouten geben. In den beliebtesten Ländern Kanada, Australien und Neuseeland ist für die gesamte Dauer eines solchen Aufenthalts ein Working Holiday Visum notwendig.

Damit ist ein Paket aus gesichertem Einstieg und größtmöglicher Flexibilität geschnürt, falls sich die Dinge vor Ort anders entwickeln als gedacht – eine Strategie, die nicht nur den jungen Reisenden bei der Planung für ein abenteuerreiches Auslandsjahr hilft. Auch den Eltern, die häufig die Hauptsponsoren der Unternehmung Ausland sind, ist ein etwas gesicherterer Einstieg in die Globetrotterwelt von Sohn oder Tochter durchaus recht.

Weitere Informationen: Carl Duisberg Centren, Julia Kirn, Tel.: 0221/1626-315, E-Mail: praktikum@cdc.de; www.carl-duisberg-auslandspraktikum.de


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