75 junge Botschafter aus Amerika zu Gast

Die Carl Duisberg Centren machen Studenten und Berufstätige aus den USA fit für ein Jahr in Deutschland

Köln. Seit Anfang August sind 75 amerikanische Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige in Deutschland. Das PPP ist ein Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses. Zwei Monate lang absolvieren die „jungen Botschafter“ aus Übersee einen Sprachkurs bei den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren in Köln, Saarbrücken und Radolfzell am Bodensee. Während dieser Zeit erleben die Gäste den Alltag in Gastfamilien.

„Wir freuen uns, auch dieses Jahr die amerikanischen Programmteilnehmer auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten. Die jungen Deutschlerner sind sehr interessiert und motiviert. Sie pauken fleißig Grammatik und Wortschatz und setzen sich in Projektarbeiten intensiv mit kulturellen oder politischen Themen zu Deutschland auseinander“, sagt Helga Grabbe, Leiterin des Geschäftsbereichs Deutschkurse bei den Carl Duisberg Centren. „Einen wesentlichen Beitrag leisten unsere Gastfamilien, die die Teilnehmer dabei unterstützen, sich schnell in der deutschen Kultur zurechtzufinden“, so Grabbe weiter.
Ziel des Austauschprogramms ist neben der Völkerverständigung auch der Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Für die Gesamtorganisation ist die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Bonn verantwortlich.

35 der 75 Teilnehmer bleiben zunächst in Köln, 23 in Radolfzell am Bodensee und 17 in Saarbrücken. Die ersten Monate des Aufenthaltes dienen vor allem dem Spracherwerb und der Orientierung in Deutschland. Erfahrene Mitarbeiter der Carl Duisberg Centren betreuen die amerikanischen Gäste in dieser wichtigen Phase und zeigen ihnen, wie sie sich im deutschen Alltag zurechtfinden. Die im Deutschkurs vermittelten Sprachkenntnisse helfen den jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, sich auf den nachfolgenden mehrmonatigen Besuch einer deutschen Hochschule vorzubereiten. Im Anschluss daran durchlaufen sie von Februar bis Juni ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen. Zudem haben die Teilnehmer während ihres Aufenthaltes regelmäßig Kontakt zu Abgeordneten des Deutschen Bundestags.

Der Austausch wird seit 35 Jahren von den jeweiligen Parlamenten gefördert. Das Programm steht auch jungen Deutschen offen und dient so der Völkerverständigung und dem Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Interessierte können sich noch bis zum 14. September für die Ausreise im Sommer 2019 bewerben unter: www.usappp.de.

 

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