13.03.2017

Neue berufsbezogene Deutschkurse für die erfolgreiche Integration im Arbeitsmarkt

Förderung durch Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Köln. Seit dem Sommer 2016 fördern das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) berufsbezogene Deutschkurse. Ziel der Kurse ist die verständliche Kommunikation im Beruf und am Arbeitsplatz für die Integration im Arbeitsmarkt. Sie richten sich an Zugewanderte einschließlich der Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive sowie an EU-Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund. Voraussetzung sind gute Sprachkenntnisse. Erstmalig können Interessenten diese weiterführenden Kurse jetzt auch bei den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren belegen. Akkreditierte Centren sind Köln, Berlin, München, Radolfzell und Saarbrücken. 

„Die deutsche Sprache ist ein essentieller Bestandteil für eine gelingende Integration. Dabei wissen alle Beteiligten, dass die Sprachkenntnisse, mit denen die Integrationskurse enden, nicht ausreichen, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt langfristig Fuß zu fassen, “ so Helga Grabbe, Leiterin Geschäftsbereich Deutschkurs-Centren. „Die Carl Duisberg Centren verfügen über mehr als 50 Jahre Expertise in den Bereichen Fach- und Berufssprache sowie Interkulturelles Training. Diese stellen wir jetzt aktiv zur Verfügung, um einen Beitrag zur Integration der in Deutschland lebenden Migranten zu leisten.“

Der gemeinnützige Dienstleister für Internationale Bildung und Qualifizierung hat sich erfolgreich um eine Zulassung zur Durchführung dieser weiterführenden BAMF-Kurse beworben. In Saarbrücken laufen die ersten Kurse seit Februar, in Berlin, Köln, München und Radolfzell starten die offenen berufsbezogenen Kurse ab 3. April. Nach den geplanten B2-Kursen sollen ab Herbst 2017 auch C1-Kurse und Spezialmodule dazu kommen, die gezielt fachspezifische Inhalte, zum Beispiel im Bereich Pflege oder im kaufmännischen Bereich, vermitteln“, erklärt Grabbe.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Berechtigungsschein, je nach Zielgruppe ausgestellt von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder BAMF sowie ein Nachweis über die aktuellen Deutschkenntnisse auf B1 Niveau. Diese werden zu Kursbeginn zusätzlich durch einen Kompetenztest überprüft. Teilnehmer müssen als arbeitsuchend gemeldet, auf Ausbildungsplatzsuche oder bereits in einer Ausbildung sein. Oder sie durchlaufen gerade das Anerkennungsverfahren für ihren Berufs- oder Ausbildungsabschluss.  Am Ende der 300 Unterrichtsstunden haben die Teilnehmer die notwendigen sprachlichen Fertigkeiten für die Kommunikation im Beruf und am Arbeitsplatz erworben. Dazu gehören zum Beispiel E-Mails oder Briefe beantworten, telefonieren und auch an Besprechungen teilnehmen können. Die geförderten Kurse schließen mit einer telc Prüfung ab. Das BAMF informiert dazu auf der Seite http://bit.ly/2gwnaeV.


Weitere Informationen unter: www.cdc.de/integration  


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