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Sprachreisen Französisch Montpellier
Am Strand in der Nähe von Montpellier

Frankreich - Montpellier Schülersprachreisen

Jasmine Behrang, 15 J., hat unerwartete Einblicke in den französischen Alltag gewonnen

In diesen Sommerferien ging es für mich für vier Wochen nach Montpellier. Seit einigen Wochen bin ich wieder in Hamburg und kann nicht aufhören, wehmütig die Fotos dieser unvergesslichen Reise anzuschauen.

In den 4 Wochen habe ich unglaublich viel erlebt, die Zeit in Montpellier habe ich wirklich genossen. Ich habe Montpellier und einige Städte in der Umgebung, wie Avignon, Nîmes, Arles und Sète kennen gelernt, sowie viele Jugendliche aus aller Welt. Das Programm war gut und straff organisiert, ich habe mich prächtig amüsiert und dabei bei jeder Gelegenheit versucht meine Französischkenntnisse anzuwenden, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Unter den Schülern selber war zwar die Kommunikationssprache Englisch, aber dies war bei den unterschiedlichen Niveaus verständlich und vorhersehbar. Ich sehe das nicht als Nachteil sondern vielmehr als Vorteil, da auch viele Engländer und Amerikaner da waren, konnte ich auch gleichzeitig mein Englisch beträchtlich verbessern.

Mit den "Animateurs", den Begleitern, ergab sich für mich dahingegen oft die Gelegenheit mich auf Französisch zu unterhalten. Sie waren jung, motiviert und engagiert, man konnte mit ihnen wunderbar spaßen, aber auch über ernste Themen, wie unsere Ansichten zu Politik, Religion und unseren Zukunftsvorstellungen reden.

Ich habe auch Einblicke in das Leben in Frankreich bekommen, habe die Paraden und das Feuerwerk zum Nationalfeiertag miterlebt, mit meiner Gastmutter "Moules Frites" und "Foie Gras" gegessen (Froschschenkel hatte sie leider nicht auftreiben können), ich habe ein ganz anderes Kontrollsystem in öffentlichen Verkehrsmitteln kennen gelernt, mit Skepsis und Ungläubigkeit auf Plakaten gesehen, dass jegliche, in ihrer Bedeutung noch so offensichtlichen Anglizismen auf französisch übersetzt werden, und und und.

Auch der Unterricht hat mir gefallen. Ich hatte wie die meisten Schüler den Intensivkurs belegt und bin nach einem schriftlichen und mündlichen Einstufungstest dem Fortgeschrittenenkurs zugeteilt worden. Wir kamen schnell voran, haben uns mit Poesie, Kurzgeschichten und Stil und Grammatik beschäftigt und wurden von einer jungen, motivierten Lehrerin zu hohen Leistungen angespornt.

Nach 3 Wochen sind viele abgereist. Mit den wenigen Neuankömmlingen konnte kein Fortgeschrittenenkurs gebildet werden, sodass eine andere Schülerin und ich in der letzten Woche am Unterricht der Erwachsenen teilnehmen durften. Die Schule hatte neben der Schule für die "Juniors" noch eine weitere Schule für Erwachsene in der Nähe, was eine neue Erfahrung und Herausforderung war, die mir sehr gefallen hat.

Die Reise insgesamt war klasse und unvergleichlich, ich werde sie immer in Erinnerung behalten.


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