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Rebecca Krüll berichtet über ihre Schülersprachreise nach Jersey
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Großbritannien - Jersey Schülersprachreisen

Rebecca Krüll berichtet: Auf der Banane durchs Wasser

Meine Freundin Sarah und ich in Jersey… super! Doch eins fehlt noch – Banana Rides. Also, nichts wie los, doch leichter gesagt als getan. Unser Urlaub ist fast zu Ende und wir wollen dieses Abenteuer auf keinen Fall verpassen. Wir fahren im Bus mit der ganzen Gruppe zum Strand und sofort stürmen die ersten zehn Leute auf das Banana Boat zu. Wir gehören leider nicht zu diesen zehn und so machen wir es uns im Sand bequem und ziehen unsere T-Shirts aus – Bikinis natürlich schon angezogen ;-) Doch wir wollen sie am liebsten sofort wieder anziehen, denn es ist viiiieel zu kalt und dann auch noch windig. Wir mummeln uns in unser Handtuch ein und zögern: Wollen wir uns das wirklich antun und bei dieser Kälte auf dem Banana Boat sitzen und Gefahr laufen ins kalte Wasser zu fallen? Wir zögern und dann kommen die ersten mit dem Boot zurück und das ist unsere Chance. Wir wollten das den ganzen Urlaub lang schon machen und haben sonst auch keine Möglichkeit mehr, uns vor unserer Abreise in dieses nasse Abenteuer zu stürzen. Also, zum Wasser rennen, rote Schwimmweste – natürlich nass und kalt – anziehen, eine Art Helm auf den Kopf und schon kann es losgehen. Ein paar Schritte durchs Wasser trennen uns noch vom Banana Boat und dann haben wir es erreicht und es gibt kein Zurück mehr. Also, aufs Boot konzentrieren, festhalten und die Kälte und das Zittern vergessen – und tatsächlich, es klappt. Sarah und ich sitzen ganz vorne und hinter uns kommen acht Spanier. Das ist schon die Garantie dafür, dass es sehr lustig wird. Das Motorboot fährt langsam los, zieht uns hinterher und wird dann immer schneller. Schon gleich zu Beginn versucht die Spanierin, die direkt hinter mir sitzt, mich ins Wasser zu werfen, doch trotz zahlreicher Versuche bleibe ich standhaft und falle nicht hinunter. Dann kommt jedoch die erste scharfe Kurve und dann ist es geschehen: Zuerst fallen alle, die in der linken Reihe sitzen, ins Wasser und ich beginne gerade mich zu freuen, dass ich mit meiner Position vorne rechts  verschont geblieben bin, doch zu früh gefreut und so lande dann auch ich im kühlen Nass. Das Motorboot hält an und von allen Seiten nehmen rote Punkte Kurs auf das Banana Boat, schließlich möchte jeder so schnell wie möglich zurück zum Boot gelangen. Ich habe Glück: Da ich fast als letzte ins Wasser gefallen bin, bin ich nicht weit vom Boot entfernt und kann schon nach kurzer Zeit wieder hinauf klettern und meine Position wieder einnehmen – dieses Mal allerdings links vorne. Die rasante Fahrt geht weiter und nun steht meine Freundin ganz oben auf der „Abschussliste“ der Spanier, doch auch sie hält sich gut fest und den Spaniern gelingt es schon wieder nicht, jemanden ins Wasser zu werfen. Später versuchen sie dies dann noch mehrfach bei dem einzigen Jungen an Bord – natürlich auch aus Spanien – und haben dort dann auch Erfolg ;-) Das Wasser spritzt uns ins Gesicht und man kann das Salz des Meerwassers sogar richtig schmecken. Es folgen noch ein paar Kurven, in denen wir uns jedoch alle auf dem Boot halten können. Kurz nachdem ich mal wieder unter einer Welle begraben wurde, kommt eine scharfe Kurve und mit Geschrei und Gelächter tauchen wieder alle ab. Nun heißt es zum zweiten Mal für alle zurück schwimmen zum Banana Boat und wieder hinauf klettern, obwohl dies mit der großen roten Schwimmweste ein wenig schwerer fällt. Dieses Mal muss ich einen längeren Weg zum Boot zurücklegen, doch auch diese Herausforderung meistere ich und werde glatt mit meinem anfänglichen Platz rechts vorne belohnt. Die Spanier versuchen wieder ihr Glück, doch auch diesmal kann ich mich auf dem Boot halten und schließlich, nachdem wie noch ein paar Male unter Wasserbergen verschwunden sind, nehmen wir langsam Kurs auf den Strand. Erst jetzt wird mir wieder bewusst, wie kalt es eigentlich ist, doch das hat mich die ganze Zeit überhaupt nicht gestört, da es so lustig und abenteuerlich war, dass ich daran gar nicht mehr gedacht habe. Am Strand angekommen und die Westen und Helme ausgezogen freue ich mich jedoch auch wieder auf mein kuscheliges Handtuch. Im Nachhinein bin ich seeehhhr froh, dass Sarah und ich uns für Banana Rides entschieden haben, denn dieses Erlebnis wird unvergesslich bleiben und eine Menge Spaß hatten wir auch. Also… Banana Rides muss auf jeden Fall noch mal sein!!!!!!!!!

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