







Kanada - Lakefield Schülersprachreisen
Johanna Jurgeleit (15 Jahre) rät euch: Fahrt hin und seht selber!
Ich werde am besten von Anfang an erzählen, von meinem Start am Flughafen: Ich war so aufgeregt! Ich wusste ja nicht, was mich erwartet, wie die anderen Camper sein werden... Es war komisch mich von meiner Familie zu verabschieden, ich realisierte nicht wirklich, dass ich sie jetzt für 4 Wochen nicht mehr sehen würde! Der Flug war ganz gut, halt lang! An den Flughäfen fand ich mich gut zurecht. In Toronto haben mich 3 Betreuer abgeholt, sie waren sehr nett und offen und empfingen mich gleich herzlich! Zusammen mit weiteren Campern, die zur gleichen Zeit ankamen, fuhren wir zum Camp, wo wir erst mal noch was zu Abend aßen. Dann brachten uns die Betreuer zu unseren jeweiligen Häusern. Das war total toll, die anderen Camper aus meinem Haus sind mir und einem anderen neuen Mädchen gleich entgegengekommen, haben uns mit unseren Koffern geholfen und waren sehr nett! Das war aber wirklich im ganzen Camp so, neue Leute, egal, wo sie herkamen, wurden sofort freundlich empfangen und in die Gemeinschaft integriert!
Das Essen war für ein Camp gut, sogar sehr lecker! Es gab mehrere Möglichkeiten, auch für Vegetarier, außerdem gab es immer die Möglichkeit, sich ein Sandwich zu machen oder Obst zu nehmen.
Die zur Auswahl stehenden Aktivitäten, die man für das Nachmittagsprogramm wählen konnte, gefielen mir sehr gut, besonders Segeln und Windsurfen auf dem wunderschönen See hat mir sehr viel Spaß gebracht! Wir hatten pro Tag ungefähr 4/5 Stunden Freizeit. Abends nach dem Essen gab es meistens noch Programm mit dem ganzen Camp, da haben wir z.B. irgendwelche House Challenges gemacht. Das war sehr lustig und hat viel Spaß gebracht! Oder wir hatten House Nights und haben etwas in den einzelnen Häusern gemacht, wie Spiele oder wir sind in die Stadt gegangen und konnten einkaufen, was wir brauchen. Danach hatten wir immer noch so eine Stunde Zeit, bis wir um 22.00 Uhr im Haus sein mussten, in der Zeit trafen sich meistens alle bei der Sofaecke im Hauptgebäude und haben geredet. Später im Haus guckten wir manchmal Filme oder bestellten sogar noch eine Pizza, wenn wir wollten. Das war sehr nett, mit all den Mädels!
Die Camper waren von 9 bis 17 Jahre alt und haben sich alle wohl gefühlt, auch die Kleineren! Die Betreuer waren in den Zwanzigern und immer für uns da! Die Ausflüge waren auch ganz gut, nur etwas anstrengend, weil man oft lange Bus fahren musste, bis man da war! Besonders die Niagarafälle und Whitewater Rafting darf man sich nicht entgehen lassen! Freitagabends gab es entweder Disco im Bootshaus oder Campfire! Das waren die schönsten Abende, aber auch die Traurigsten, weil am nächsten Tag jemand abfuhr!
Ich glaube, ich habe noch nie in einem Urlaub so viel gelacht und gleichzeitig so viel geweint, wenn andere Camper, mit denen ich mich gut verstanden habe, fahren mussten! Ich habe viele neue Leute von überall her kennengelernt und viele neue Freunde gefunden! Die Nationalitäten waren ganz verschieden, es waren viele aus Mexiko, Spanien und dem französischsprachigen Kanada da, aber auch aus Italien, Frankreich, Venezuela, Kolumbien und sogar ein paar aus Deutschland. Mit mehreren schreibe ich mir immer noch täglich und ich vermisse sie sehr! Besonders in den Häusern war die Gemeinschaft klasse, es war wie eine kleine Familie und ich habe mich einfach wohl gefühlt!
Mein Englisch hat sich definitiv verbessert in Lakefield: die Aussprache und die Grammatik. Und auch die Unsicherheit, die beim Englischsprechen davor vorhanden war, wurde mir genommen!
Die Zeit in Kanada war für mich ein unvergessliches Erlebnis und ich werde sie immer in bester Erinnerung behalten und hoffe sehr, all die Leute aus Lakefield einmal wiederzusehen! Lakefield Camp ist nur zu empfehlen, die Atmosphäre dort ist einzigartig, alle sind freundlich und offen und man erlebt eine Menge! Fahrt hin und seht selber! Und grüßt mir Kanada und das Camp!
















